Beeren-Pudding-Tarte

Auch wenn ich gerne backe und fotografiere, bin ich doch absolut nicht der geborene Food-Blogger.
Niemals würde ich auf die Idee kommen, alle Sachen die ich backe und koche, hübsch zu arrangieren und aus allen Blickwinkeln zu fotografieren, bevor ich sie in mich hinein stopfe ^^ 
Die meisten Food-Blogger haben eine große Auswahl an Geschirr, Tischdecken, Servierplatten und teilweise selbstgebastelten Hinter- und Untergründen aus Holz.... Ich hab 'nen Tisch. Und die gleichen Teller, die ich bereits seit über 8 Jahren besitze. Obwohl. Seit dem Umzug hab ich noch 'nen zweiten Tisch. Im Wohnzimmer. Also kann ich zwischen hellem und dunklem Holz wählen, wenn ich meinen (überaus) hässlichen Teller darauf drapiere ^^
Deshalb möchte ich anmerken, dass ich stets bemüht war, als ich meine Tarte liebevoll fotografiert habe, um euch heute hier das Rezept vorzustellen. Immer im Hinterkopf behalten ;)


Zutaten für den Teig: 250 g Mehl // 125 g Butter // 50 g Zucker // 1 Prise Salz // 1 Ei
Zutaten für die Füllung: 1 Päckchen Vanille-Pudding zum Kochen // 400 ml Milch // 50 g Zucker // 2 Blatt Gelatine // 1 Päckchen Vanillezucker // 1 Becher Schmand
Fürs oben drauf: 150 g Beeren nach Wahl (meine Eltern haben mich mit Brombeeren überschüttet ^^)

Zu allererst muss ich gestehen, dass ich mit Mürbeteig auf Kriegsfuß stehe. Ich backe wirklich gern. Cheesecake, fluffige Kuchen mit dick Sahne oben drauf, aber ich kann keinen Mürbeteig. Deshalb sieht der Rand der Tarte auch etwas angefressen aus. Ich hab den Teig einfach nicht ordentlich verteilt bekommen. Ich bin für jeden Tipp dankbar ^^

1. Verknetet alle Teigzutaten miteinander. Erst mit dem Knethaken, dann mit der Hand.
2. Fettet eure Tarteform und kleidet sie mit dem Teig aus. 
3. Piekst mit der Gabel viele kleine Löcher in den Teig und stellt diesen für 1 Stunde kalt.
4. Ab mit der Form in den Ofen. 200°Grad für 25 Minuten. Sollte sich der Teig etwas wölben, kann man ihn nach dem Backen wieder platt drücken. (Blindbacken geht auch, aber ich hab keine Trockenerbsen)
5. Bringt 300 ml Milch in einem Topf zum Kochen.
6. Die restlichen 100 ml verrührt ihr mit dem Puddingpulver, Zucker und Vanillezucker und gebt das Ganze in die kochende Milch. Schön rühren, bis es dick wird. Danach runter von der Herdplatte und auskühlen lassen.
7. Weicht die Gelatine in kaltem Wasser ein. Drückt sie aus und rührt sie in den abgekühlten Pudding. 
8. Hebt den Schmand unter und verteilt die Masse vorsichtig auf dem Tarteboden.
9. Ihr könnt die Beeren jetzt schon verteilen, aber dann sinken sie tief in die Puddingmasse ein. Wartet 15 Minuten, dann ist alles etwas fester geworden und ihr könnt die Beeren leicht eindrücken.
10. Da ich Brombeeren fies sauer finde, habe ich noch Puderzucker auf ihnen verteilt.
Fertig!
Das Original-Rezept findet ihr hier. 
Ich habe es aber mir aber ungewandelt und vereinfacht. Wer braucht schon Marzipan ^^

Kommentare:

  1. Hallo Dana!
    Deine Tarte gefällt mir richtig gut - die Hauptsache ist ja sowieso immer das es schmeckt!!
    Bei mir darf es beim Fotografieren auch nicht zu lange dauern, denn dann könnte ich mich auch nicht mehr zurückhalten ;-) Mittlerweile habe ich aber tatsächlich auch schon so einiges an Schüsseln etc gesammelt - da verführt das Argument "Das brauche ich zwar nicht, aber auf Bildern sieht es sicher toll aus..." doch öfter mal zum Kaufen :-D Der arme Geldbeutel... ;-)
    Liebe Grüße!
    Franzi

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich habe tatsächlich ein Paar hübsche Teller. Aber die waren im Abwasch und zu klein für das Stück Kuchen ^^

      Löschen
  2. Mmmhhh, schaut das lecker aus!
    Auch ohne Foodbloggerequipment ein Augenschmaus :)

    Liebste Grüße,
    Rebecca
    Lady Windermere's Pan

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich hätte ja gern noch einen hübschen Tortenständer, aber unsere Küche ist einfach zu klein für so viel Schnick Schnack, da muss Muddis gute Tortenplatte eben ausreichen ^^

      Löschen
  3. Auch ohne tolles Geschirr sieht es sehr lecker aus und lädt zum nach machen ein. Sobald ich eine Tarteform besitze, werde ich das Rezept auch ausprobieren. ^^

    Liebe Grüße, Christin ;)

    AntwortenLöschen

Nicht nur lesen, auch euren Senf dazu geben!